News

Anti-Viren-Hersteller blocken Zugriff auf Website

Der beliebte Short-URL-Dienst tinyurl.com wird aktuell in den Updates aller namhaften Anti-Virus-Hersteller als Malware-Schleuder eingestuft und der Zugriff auf die Website wird durch die Anti-Virus-Software blockiert. Hintergrund des Ganzen sind Vorfälle, die seit Anfang März 2008 gehäuft auftreten: Bei einigen US-Bannerwerbediensten wurden Werbeanzeigen geschaltet, die – nachdem diese durch die Agenturen freigegeben worden waren – verändert werden.

Dabei wurde sowohl die eingeblendete Werbung als auch der Link per tinyurl.com verschlüsselt. Wer die Bannerwerbung auf seinen PC geliefert bekam, erhielt bei aktuellen Signaturen der Schutzsoftware eine Meldung, dass insgesamt vier Trojaner (!) gleichzeitig installiert werden sollten.

Neben tinyurl.com sind auch einige Werbeagenturen aktuell in den Viren-Signaturen der Schutzprogramme geblockt, darunter der bekannte Dienst von CPXInteractive.com. Die Hauptseite der US-Agentur ist zwar weiterhin erreichbar, nicht jedoch die Websites, die für die Auslieferung der Werbung zuständig sind.

Im Forum von ZONEALARM raten die Supporter von CheckPoint Software, dem Hersteller der bekannten Anti-Virus-Suite, den Usern dazu, die geblockte URL aus der Liste der „SpySites“ zu entfernen und damit den Zugriff wieder freizugeben. Im gleichen Satz warnen die Mitarbeiter aber davor, denn aktuell gibt es seit drei Tagen wieder einen verstärkten Angriff mit tinyurl.com-verschlüsselten und Trojaner-verseuchten Werbung über die bekannten US-amerikanischen Bannerdienste. Nach einer Information der Pressestelle von ZONELABS Deutschland sind deutsche Anbieter von Bannerwerbung bislang verschont geblieben. Und auch der Adsense-Dienst von Google hat bislang keine verseuchte Werbung ausgeliefert.

Anti-Viren-Hersteller blocken Zugriff auf Website

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach