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Als hätten wir’s nicht geahnt…

Über die Verbreitung von Schadprogrammen unter dem Deckmantel des Valentinstags wurde schon reichlich spekuliert. Und siehe da, aus Spekulation wurde Realität. Seit dem 11. Februar erhalten wir Muster von E-Mails, in denen der User aufgefordert wird Valentins-Karten zu öffnen.
Ein Beispiel für eine solche Mail ist Smiley Kiss http://217.X.X.X/
Klickt man auf einen derartigen Link, wird man auf eine Site mit dem Anlass entsprechenden Bildchen weitergeleitet.
Hier einige Beispiele:

valentine_spam6

valentine_spam5

Einige Abbildungen, unter anderem die letzte, zeigen in Russland überaus populäre Comicfiguren: http://www.smeshariki.ru/
Auf anderen sind Disney-Figuren zu sehen.
Interessant ist, dass die Bilder dynamisch sind, d.h. sie ändern sich nach einer gewissen Zeit bei jedem erneuten Laden der Site. Das zeigt, dass die Kriminellen ständige Kontrolle über die infizierten Computer – von denen aus der Schadcode verbreitet wird – besitzen, und dass sie bemüht sind, die Aufmerksamkeit der Anwender anzuziehen.
In jedem Fall führt das Öffnen einer jeden derartigen Postkarte zum Download der Schaddatei valentine.exe auf den Opfercomputer.
Bemerkenswert ist auch, dass einige dieser Sites wegen massenhafter gleichzeitiger Aufrufe nur sehr langsam geladen werden. Aber keine Sorge, nach einer gewissen Zeit kommt jeder in den Genuss des lang erwarteten Bildchens .
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt beträgt der Anteil derartiger von Kaspersky Lab registrierter E-Mails 5% am gesamten E-Mail-Traffic.
Kaspersky Lab klassifiziert das entsprechende Schadprogramm als Packed.Win32.Tibs.ic.
Wir möchten den Anwendern Folgendes ans Herz legen:

  1. Halten Sie Ihr Antivirus-Programm up-to-date, da der Schadcode auf den Sites der Kriminellen ständig verändert wird – zuweilen sogar stündlich.
  2. Werden Sie nicht zum Opfer der Cyberkriminellen und der eigenen Neugier – öffnen Sie derartige E-Mails erst gar nicht.

Als hätten wir’s nicht geahnt…

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