News

Aktienkurse durch Spam manipuliert

Nach einem gestrigen Bericht der Onlineausgabe der Zeitung „Berliner Morgenpost“ tauchen seit einer Weile verstärkt Spam-Mails auf die bestimmte Aktien bewerben. Die kriminellen Absender verfolgen dabei das Ziel den Aktienkurs in die Höhe zu jagen um ordentliche Gewinne einzufahren während der Anwender meist auf hohen Verlusten sitzen bleibt. Es gibt leider noch immer Anleger die auf die vermeintlichen Gewinnversprechen der Absender hereinfallen und die beworbenen Aktien ordern. Die Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungen (BaFin) berichtet in ihrem aktuellen Jahresbericht, dass sich die Zahl der Beschwerden über Marktmanipulationen im vergangenen Jahr auf 1.000 verdreifacht hat während es vorher noch 336 Beschwerden waren.

Die Manipulationen der Aktienkurse wurden dabei im großen Maße von Spam-Mails und Börsenbriefen verursacht. Im vergangenen Jahr wurden Milliarden solcher Werbemails verschickt, welche auf die Aktie des Unternehmens Talktech Telemedia aufmerksam gemacht hatten und beinhalteten ein PDF-Dokument. Das PDF-Dokument hatten die Absender auf den Namen „German Stock Insider“ getauft und täuschten den Empfängern einen vermeintlich seriösen Börsenbrief vor. In dem Dokument sprachen die Autoren von einem „exzellenten Management“ der Firma und versprachen riesige Kursanstiege. Es wurde mit einem hohen Zeitaufwand recherchiert aber es fand sich kein Hinweis auf ein Unternehmen mit dem Namen Talktech Telemedia.

Aktienkurse durch Spam manipuliert

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach