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ActiveX-Lücken bedrohen Vista

ActiveX-Lücken im IEZweimal im Jahr veröffentlicht Microsoft seinen Security Intelligence Report, in dem es die Entwicklung bei der IT-Sicherheit im zurück liegenden Halbjahr reflektiert. Die aktuelle Fassung bescheinigt Windows Vista eine im Vergleich zu XP deutlich höhere Sicherheit vor den stark verbreiteten Angriffsarten. ActiveX-Komponenten von Drittanbietern sind jedoch immer noch eine Gefahr für Vista-Rechner.

Im ersten Halbjahr 2008 hat Microsofts „Tool zum Entfernen bösartiger Software“ bei 1000 Durchläufen auf drei Rechnern mit Vista Service Pack 1 (SP1) Schädlinge entdeckt und entfernt. Demgegenüber stehen zehn Rechner mit XP SP2 und acht mit XP SP3. Während dieses Zeitraums nutzte die Hälfte der häufigsten zehn Angriffe auf XP-Rechner Schwachstellen in Microsoft-Produkten aus, jedoch keiner der zehn häufigsten Angriffe auf Vista-PCs.

Ein Problem bleiben ActiveX-Komponenten von Drittanbietern. Acht der zehn häufigsten Browser-Angriffe auf Vista-Rechner im ersten Halbjahr 2008 basierten auf ActiveX-Schwachstellen. Eine neunte Schwachstelle kann neben anderen Wegen auch über ActiveX ausgenutzt werden. Zu den problematischen ActiveX-Modulen gehörten etwa das Real-Player-Plugin und Apples Quicktime-Plugin für den Internet Explorer.

Beinahe die Hälfte (47 Prozent) der Opfer solcher ActiveX-Angriffe sind Chinesen, etwa jeder Vierte (23 Prozent) ist Amerikaner. Microsoft-Manager George Stathakopoulos führt diese Zahlen darauf zurück, dass viele Entwickler zu wenig Wert auf Sicherheit legen. Außerdem gebe der chinesische Markt ein sehr große Zielscheibe ab. Microsoft wolle Entwickler von Drittanbietern stärker dabei unterstützen sicheren Code zu schreiben, dies sei jedoch eine langfristige Aufgabe.

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